Wie nutzt man am Besten die Energie der Sonne?
Der erste Gedanke, den man hat wenn man an Solarenergie denkt, ist natürlich der an elektrischen Strom aus Siliziumzellen. Photovoltaischer Strom ist cool, der ist Hype.
Solarmodule bestehen zumeist aus den günstiger herstellbaren polykristallinen Siliziumzellen. Sie haben einen maximalen Wirkungsgrad von etwa 16 Prozent. Teurer sind Module aus monokristallinen Zellen. Diese haben einen Wirkungsgrad von bis zu 19 Prozent.
Solarzellen erzeugen Gleichstrom. Dieser kann bei Insellösungen, die nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden sind, sehr gut in Akkus zwischengespeichert werden. Er steht dann bei Bedarf zur Verfügung. Um den Gleichstrom aus den Akkus dann allerdings wieder nutzen zu können, muss er, genau wie bei Anlagen die den Strom nicht zwischenspeichern sondern direkt ins Netz speisen, wechsel gerichtet werden. Dann verhält sich der Strom genau wie der bekannte aus der Steckdose.
Man kann die Sonnenenergie aber außer zur Stromerzeugung auch zur Warmwasserproduktion nutzen. Beim erhitzen von Wasser lässt sich sogar ein höherer Wirkungsgrad erzielen als bei der Gewinnung von Strom.
Sonnenkollektoren zur Erwärmung von Wasser lassen sich sogar selbst recht einfach herstellen. Im Prinzip wird Wasser durch möglichst lange, dünne Rohre geleitet. Diese Rohre sollten möglichst viel Fläche in einer schwarzen, mit einer Glasscheibe verschlossenen Kiste ausnutzen. Diese wirkt dann ähnlich wie ein Treibhaus.